Ich warte in der Nacht, bis dein Schatten sich bewegt,
jag ein Flüstern von dir, das sich tief in mich legt.
Deine Worte sind kalt, doch sie brennen in mir,
ich halt fest an dem Rest, der fast klingt wie „bleib hier“.
Zwischen „Spür mich“ und „Vergiss mich“ ziehst du Linien in mein Herz,
ich lauf barfuß über Zweifel, doch ich klammer mich an Schmerz.
Denn dein halbes Versprechen fühlt sich größer an als nichts,
und ich hoff, dass dein „Vielleicht“ irgendwann zu „Bleib“ zerbricht.
Mir reicht ein „Vielleicht“, wenn du nachts an mich denkst,
wenn dein halbes Gefühl meine Zweifel ertränkt.
Mir reicht ein „Vielleicht“, auch wenn’s mich fast zerreißt –
denn ein Funke von dir fühlt sich an wie ein ganzes „Bleib“.
Ich zähl die Stunden, bis dein Name wieder fällt,
schreib Geschichten in mein Herz, in denen du bei mir verweilst.
Du gibst mir nie genug, doch du nimmst nie ganz zurück,
und ich bleib zwischen den Zeilen, such im Halbschatten dein Glück.
Ich fall in deine Stille, weil sie lauter klingt als ich,
jeder Zweifel in mir tanzt im Takt zu deinem „Vielleicht“.
Doch ich halt mich an dem Fieber, das du heimlich in mir lässt,
denn ein fast echter Moment fühlt sich mehr an als der Rest.
Mir reicht ein „Vielleicht“,
wenn dein Atem mich streift.
Mir reicht ein „Vielleicht“,
auch wenn nichts davon bleibt.
Mir reicht ein „Vielleicht“,
denn ich kenn kein „Ich geh“.
Mir reicht ein „Vielleicht“,
solang mein Herz noch nach dir schlägt.
Mir reicht ein „Vielleicht“, wenn du nachts an mich denkst,
doch dein halbes Gefühl hat mein Schweigen verdrängt.
Mir reicht ein „Vielleicht“, auch wenn’s mich fast zerreißt –
denn ein Funke von dir brennt lauter als mein eigenes „Bleib“.