Juno Vale – Lyrics

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Ich sitz allein im Zimmer, räum die Schubladen mal auf,
find alte kleine Dinge, heb sie vorsichtig hinaus.
Da ist ein Brief von damals, den ich nie wirklich schrieb,
und in jedem dieser Worte steckt ein Teil von dem, was blieb.
Ich denk nicht an dich bei Tag, doch wenn die Stille kommt,
dann flüstert es aus Ecken, wo dein Echo heute wohnt.
So bleiben manche Dinge, die man leise in sich trägt,
wie ein Hauch von gestern Abend, der im Dunkeln weiterlebt.
Ich will nur, dass du weißt –
ich denk immer noch an dich.
Nicht laut, nicht oft –
aber tief genug für mich.
Manche Gedanken bleiben,
auch wenn man weitergeht.
Ich sag es nicht –
und ich hoff, dass du’s irgendwann verstehst.
Manchmal lieg ich einfach da und denk an früher nur so still,
auch wenn ich weiß, es ist vorbei, weil ich das eigentlich auch will.
Manchmal kommt’s einfach hoch, und ich lass es leise zu,
es ist okay – du bist noch da in meinen Gedanken irgendwo.
Ich räum die alten Sachen weg, doch sie flüstern manchmal noch,
kleine Dinge, die erzählen, dass du noch in mir bist, ganz schwach.
Und das ist schon okay, ich geh einfach meinen Weg,
doch manchmal holt es mich ein, wenn der Abend sich wieder legt.
Ich halt so viel zurück, dass es weh tut beim Atmen,
alles, was unausgesprochen bleibt, sammelt sich in den Tagen.
Ich sag nichts –
bleibe hier.
Was ich fühl –
passt nicht zu dir.
Ich will nur, dass du weißt –
ich denk immer noch an dich.
Nicht laut, nicht oft –
aber tief genug für mich.
Manche Gedanken bleiben,
auch wenn man weitergeht.
Ich sag es nicht –
und ich hoff, dass du’s irgendwann verstehst.
Ich geh meinen Weg,
meistens allein.
Und wenn es still wird,
fällst du mir wieder ein.