Juno Vale – Lyrics

Hero
Die Stadt zieht vorbei wie ein Film ohne Ton,
mein Herz schreibt Geschichten im Staub auf Beton.
Jede Kreuzung erzählt mir von Wegen ins Nichts,
und die Wände hier tragen das Schweigen des Lichts.
Die Nächte sind kalt, meine Träume vibriern,
die Stimmen im Kopf wollen mich nicht verlier’n.
Ich renn ohne Ziel, doch egal, was ich tu –
am Ende der Wege stehst immer nur du.
Wenn der Sturm mich trägt und ich keinen Halt mehr spür,
wenn die Nacht zu laut ist und sich alles verliert –
dann weiß ich, wohin ich wirklich gehör:
Zuhause bist du.
Zuhause bist du.
Ich lauf durch den Lärm, der die Nächte zerfrisst,
die Stimmen im Kopf halten fest, was nicht ist.
Mein Puls rennt voraus, doch mein Atem bleibt schwer,
die Sekunden zerspringen und ziehen mich leer.
Die Straßen sind voll, doch sie tragen mich nicht,
ich such meinen Halt und verlier meine Sicht.
Und egal, wie weit dieser Weg mich noch treibt –
am Ende der Linien bist du, der bleibt.
Ich trag all die Fragen wie Steine im Blut,
sie ziehen mich runter, doch bei dir wird es gut.
Kein Ort auf der Karte, kein Schild an der Tür –
ich finde mein Heim nur im Herzschlag von dir.
Wenn der Sturm mich trägt und mein Herz fast erfriert,
wenn die Nacht mich verschlingt, den Boden verliert –
dann weiß ich, wohin ich wirklich gehör:
Zuhause bist du.
Zuhause bist du.
Zuhause bist du.
Zuhause bist du.